14.06.2018

SV Burgaltendorf

Stoßstürmer soll die bisherigen fünf Zugänge ergänzen

Foto: Manfred Sander

Der SV Burgaltendorf landete in der abgelaufenen Saison als Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld. Für die kommende Saison hat man bereits fünf Spieler geholt, um das zu wiederholen.

Allerdings will Trainer Philip Kruppe unbedingt noch einen Stoßstürmer verpflichten, um vor dem Tor kaltschnäuziger zu werden. Im Gespräch spricht er außerdem über die Attraktivität der Landesliga in der nächsten Spielzeit.

Philip Kruppe, wie wird der Kader in der kommenden Saison verstärkt werden?
Vom TVD Velbert kommt mit Stefano Trißler ein offensiv variabler Spieler, der mit seinen 27 Jahren zusätzlich auch noch Erfahrung in unsere junge Mannschaft bringt. Mit Maurice Möller von der SpVg Schonnebeck konnten wir einen talentierten jungen Spieler verpflichten, der bei Rot Weiß Essen eine sehr gute Ausbildung durchlaufen hat. Ähnlich sieht das bei Hendrik Möller aus, der vom FC Kray kommt und in der Jugend für Rot Weiß Oberhausen spielte. Dazu kommen mit Halil Bulut (U19 ETB SW Essen) und Liam Schlegel (eigene U19) zwei weitere vielversprechende Talente.

Welche Spieler werden die Mannschaft verlassen?
Bisher verlassen uns vier Spieler. Malte Eckert und Tobias Köfler wechseln beide zu den Sportfreunden Niederwenigern. Nils Klima geht nach Schonnebeck. Mark Pivcevic wird uns ebenfalls verlassen, sein Ziel ist aber noch unbekannt.

Wird es noch weitere Änderungen am Kader geben?
Im Prinzip bin ich mit dem Kader zufrieden. Allerdings fehlt uns noch ein echter Neuner. Ein Stoßstürmer, der vorne steht und weiß wo der Ball hinkommt. Wir haben viele gute Außenspieler, aber im Abschluss fehlt uns noch die Kaltschnäuzigkeit. Wir sind da in Gesprächen und dabei ein dementsprechendes Paket zu schnüren. Offiziell ist da aber noch nichts.

Wie sehen die Ziele für die neue Saison aus?
Natürlich ist die Liga für uns mit den ganzen Essener Vereinen in der kommenden Saison sehr attraktiv. Da warten viele Derbys. Es wird sicherlich eine interessante Spielzeit. Trotzdem bin ich ein Freund davon, tief zu stapeln. Besonders die vielen Gegentore waren mir ein Dorn im Auge. Das müssen wir unbedingt verbessern. Auf jeden Fall wollen wir wieder die 40 Punkte knacken und dann sehen wir weiter.

Autor: Marco Hintermüller

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