19.05.2018

Schalke, Florenz, Hoffenheim, Leipzig

So läuft der Meyer-Poker

Foto: firo

Eine Verabschiedung auf dem Rasen der Veltins-Arena gab es nicht: Max Meyer weilte offiziell im Urlaub, als Schalke 04 am letzten Bundesliga-Spieltag Eintracht Frankfurt (1:0) bezwang.

Vielleicht hat sich Meyer auch darum bemüht, gemeinsam mit Berater Roger Wittmann einen neuen Verein zu suchen, da er die Königsblauen ablösefrei verlassen darf. Und Interessenten gibt es genug.

Am Samstagmorgen meldete die "Leipziger Volkszeitung", ein Wechsel Meyers zum Bundesligisten 1899 Hoffenheim sei perfekt. Nach Informationen von Funke Sport und Sky gibt es aber noch keine Einigung. Schon vor seiner Suspendierung zwei Wochen vor dem Saisonende hat Meyer nach unseren Infos in Mannschaftskreisen immer betont, er habe Hoffenheim "in der Hinterhand". Sprich: Wenn er keinen besseren Klub findet, kann er immer noch zum Champions-League-Teilnehmer aus Sinsheim gehen. In Hoffenheim stehen bereits vier von Wittmann beratene Spieler langfristig unter Vertrag: Lukas Rupp, Nico Schulz, Meris Skenderovic und Robert Zulj. Wittmann hat eine Loge im Hoffenheimer Stadion, ist sehr gut bekannt mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp.

Doch Hoffenheim ist eben nicht Meyers erste Wahl. Auch mit Bundesliga-Rivale RB Leipzig verhandelte der Mittelfeldspieler sehr lange, suchte in Leipzig bereits eine Immobilie. Der Wechsel zerschlug sich - und Wittmann soll Verhandlungen mit dem italienischen Erstligisten AC Florenz aufgenommen haben. Florenz wird die Saison in der Serie A auf dem achten Tabellenplatz beenden. Auch mit Florenz soll Wittmann sehr lang verhandelt haben - doch dann forderte er nach unseren Infos acht Millionen Euro Jahresgehalt. Florenz nahm von einer Verpflichtung Abstand.

Kein Verbleib auf Schalke, kein Wechsel nach Florenz und Leipzig - nun könnte Meyer seine "Hinterhand" wieder ausspielen. Und die lautet 1899 Hoffenheim. Fest steht aber nichts.

Autor: Andreas Ernst

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