25.04.2018

Regionalliga

Viktoria Köln und Uerdingen mit irrem Spitzenkampf

Foto: Stefan Rittershaus

Am Dienstag ging es um den Abstiegskampf, am Mittwoch waren alle Blicke in der Regionalliga auf den Meisterschaftszweikampf zwischen Uerdingen und Viktoria Köln gerichtet.

Die Partien in der Übersicht:

Gladbach II - KFC Uerdingen 2:3 (0:2)
Der KFC Uerdingen ging mit einem Spiel mehr und fünf Punkten Vorsprung auf Viktoria Köln in den Spieltag. Unter dem neuen Trainer Stefan Krämer gab es in acht Spielen sieben Siege und ein Remis. Diese Serie sollte auch in Gladbach seine Fortsetzung finden. Und die Uerdinger gaben gleich Gas, nach drei Minuten stand es schon 1:0 für den Spitzenreiter, Lucas Musculus traf für den KFC. Acht Minuten später legte Dennis Chessa nach, die Uerdinger bestätigten ihre bärenstarke Form und setzten den direkten Konkurrenten Viktoria Köln weiter unter Druck. Doch Gladbach gab nicht auf und kam nach gut einer Stunde zum Anschluss durch Charalampos Makridis. Doch Jan Holldack stellte zwölf Minuten später die Machtverhältnisse wieder her. Der Anschluss zum 2:3 durch Ba-Muaka Simakala kam für die Hausherren zu spät.

BVB II - Viktoria Köln 1:3 (0:0)
Viktoria Köln hat lange an der Tabellenspitze gestanden. Doch die vielen Remis in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass der KFC Uerdingen in der Tabelle an den Höhenbergern vorbeiziehen konnte. Da nutzte es der Viktoria auch nichts, dass sie seit 20 Begegnungen ungeschlagen ist. Der Druck ist groß, weitere Patzer darf sich die Mannschaft aktuell nicht leisten. In der ersten Halbzeit gab es Chancen auf beiden Seiten, Tore wollten aber nicht fallen. Nach dem Wechsel nahm die Viktoria dann die Herausforderung der Uerdinger an. Felix Backszat traf zum 1:0 für die Kölner (52.). Doch die hielt nur neun Minuten, dann war es Massimo Ornatelli, der für Dortmund ausgleichen konnte. Doch Backszat hatte noch einen im Köcher. In Minute 68 schoss er die Gäste wieder in Führung. Und die Viktoria legte diesmal sofort nach. Das 3:1 ging auf das Konto von Spielmacher Mike Wunderlich.

SC Verl - Wuppertaler SV 1:1 (0:1)
In der Partie ging es nur um die Ehre und um Prämien für die Spieler, Beide Teams liegen im gesicherten Mittelfeld. Nach oben und unten geht nicht mehr viel. In Verl übernahm der WSV sofort das Kommando, hatte nach zehn Minuten schon drei gute Chancen. Doch bis zur Führung vergingen 43 Minuten, dann war es Enes Topal, der für Wuppertal das 1:0 erzielte. Nach dem Wechsel nutzte der SC Verl die erste Chance zum Ausgleich - Julian Stöckner köpfte den Ball zum 1:1 ins Netz. Bei diesem Ergebnis blieb es. Auch deshalb, weil Topal kurz vor dem Ende die große Chance zum Sieg vergab.

Autor: Christian Brausch

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