19.04.2018

LL NR 2

Klosterhardt zu naiv für Abstiegskampf

Am 29. Spieltag trifft Arminia Klosterhardt auf Spitzenreiter 1. FC Kleve. Die Oberhausener stehen mit dem Rücken zur Wand.

Das Spiel von Arminia Klosterhardt gegen den FSV Duisburg hinterließ bei Arminia-Trainer Marcus Behnert gemischte Gefühle. "Wir haben uns 90 Minuten aufgeopfert und wenig Torchancen zugelassen", lobt der Trainer seine Mannschaft. Dennoch: Am Ende ging Arminia als Verlierer vom Platz (0:1). "Wie so häufig fehlt uns als Team im Abstiegskampf das Glück", meint Behnert.

In den Abstiegskampf ist Klosterhardt in der Rückrunde gerutscht. Auf ein gutes Abschneiden in der Hinrunde folgte der Einbruch. Die Mannschaft ist seit sieben Spielen ohne Sieg. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt für den Tabellenelften nur noch sechs Punkte. Durch die ausstehenden Nachholspiele der Konkurrenz kann Arminia noch weiter in den Abstiegskampf rutschen. Für Behnert bedeutet dies aber nicht, dass er seine junge Mannschaft unter zusätzlichen Druck setzen möchte. "Wir versuchen uns gegenseitig zu unterstützen", sagt der Trainer. Dennoch nimmt er seine Spieler in die Pflicht. "Vor einigen Wochen mussten wir der Mannschaft die prekäre Situation klar machen", sagt Behnert. "Wir sind schleichend in den Abstiegskampf gerutscht, häufig waren wir zu naiv", stellt der Trainer fest.

Die Naivität resultiert auch aus der fehlenden Erfahrung der Mannschaft. Das macht sich in der Offensive häufig bemerkbar. "Im letzten Drittel fehlt uns die Abgeklärtheit", erklärt Behnert. Er fährt fort: "Wir bringen unsere Spiele schlecht zu Ende". Die aktuelle Situation trägt nicht dazu bei, dass die Mannschaft sich festigen kann.

Spitzenreiter Kleve wartet

Trainer Behnert glaubt jedoch an die Wende: "Nachdem wir die Mannschaft zur Rede gestellt haben, hat die sie mit besseren Leistungen reagiert", sagt er. "Wir konnten uns dafür aber noch nicht belohnen."

Für Klosterhardt wird es im kommende Spiel gegen Kleve nicht einfacher. Der Gegner dominiert die Liga: "Wir brauchen ein Erfolgserlebnis", betont der Trainer. Nur ein Sieg würde der Mannschaft Aufwind geben. "Wenn wir uns endlich belohnen, dann können wir auch unsere Naivität ablegen", sagt Behnert.

Autor: Lars Kiehle

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