14.03.2018

LL NR 2

Wer behauptet sich in der Liga der Super-Serien?

Foto: Tillmann

Beeindruckende Sieges-Serien und lange Durststrecken prägen die Landesliga Niederrhein 2. Wer macht den ersten Fehler an der Spitze und wer rettet sich?

Zwei Drittel der Saison sind bereits rum. Es deutet alles auf einen Zweikampf um die Tabellenspitze hin. Auch der Abstiegskampf scheint eindeutig. Doch der Schein trügt. Nachholspiele en masse verzerren das Tabellenbild. Wer ist Favorit und für wen bestehen noch Außenseiterchancen?

Duisburg, Kleve oder Scherpenberg?

Die Aufstiegsregelung in der Landesliga Niederrhein wird durch die Absteiger aus den oberen Ligen beeinflusst. Wie der Verband in seinen Regularien für die Saison 2017/18 schreibt, müssen "unabhängig vom Abstieg der Niederrheinvereine aus der Regionalliga West [...] die vier Mannschaften mit der geringsten Punktezahl und Platzierung in die Landesliga"

Nach dem Zahlenspiegel der Oberliga Niederrhein bedeutet das fünf Aufsteiger aus den beiden Landesligen. Dementsprechend steigen die beiden Erstplatzierten direkt auf. Beide Tabellendritten ermitteln in einem Entscheidungsspiel mit Hin- und Rückspiel den fünften und letzten Aufsteiger.

Aktuell scheinen die ersten beiden Plätze vergeben. Der 1. FC Kleve belegt mit 54 Punkten Rang eins. Kleve konnte in dieser Spielzeit bereits zwei Monster-Serien starten. Sie blieben vom ersten bis zum achten Spieltag mit nur einer Punkteteilung ungeschlagen. Besser lief es noch vom 14. bis 21 Spieltag. Acht gewonnene Spiele in Serie standen zu Buche. Neben Teams aus dem oberen Tabellendrittel (FC Kray und Burgaltendorf) geht es noch gegen Teams aus dem Mittelfeld und die Abstiegskandidaten Viktoria Buchholz und VfL Repelen.

Vorentscheidung möglich

Am 30. Spieltag könnte im Showdown gegen den FSV Duisburg eine Vorentscheidung im Meisterschaftskampf fallen.

Die Serie des FSV Duisburg ist noch etwas beeindruckender als die des 1. FC Kleve. Vom neunten bis zum 20. Spieltag haben die Duisburger zehn von zwölf Partien für sich entschieden. Nur zweimal musste sich das Team vom FSV Duisburg mit einem Remis begnügen. Zudem scheint es, als ob sie nach der zweiten Saisonniederlage gegen die Spvgg Sterkrade-Nord eine zweite Serie starten.

Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Kleve. Duisburg hat bisher jedoch ein Spiel weniger bestritten. Die Akpinar-Elf hat zudem das vermeintlich leichtere Restprogramm. Es muss noch gegen die Kellerkinder SV Sonsbeck, Viktoria Buchholz und den SV Schwafheim angetreten werden. Außerdem steht noch das Nachholspiel gegen den Vorletzten SV Hönnepel-Niedermörmter an.

Außenseiter Scherpenberg

Hoffnungen auf den Platz in der Aufstiegsrunde macht sich auch noch der SV Scherpenberg. Die Truppe hat ein Spiel weniger als der FSV Duisburg. Zudem treffen beide Mannschaften am 25. Spieltag aufeinander. Das Rennen um die Aufstiegsplätze kann sich also noch zu einem Dreikampf entwickeln.

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Autor: Julian Preuß

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