14.02.2018

Mike Hanke

Ex-Nationalspieler feiert Debüt in der Landesliga

Foto: firo

Der Landesligist TuS 1910 Wiescherhöfen kann am Sonntag beim Rückrundenauftakt gegen SW Wattenscheid (15.00 Uhr) auf prominente Unterstützung setzen.

Ex-Nationalspieler Mike Hanke (34) wird für die Hammer sein Debüt geben. „Er wird spielen“, erklärte TuS-Trainer Steven Degelmann am Dienstagabend gegenüber RevierSport.

Die Erteilung der Spielgenehmigung für Hanke für den Siebtligisten TuS Wiescherhöfen hatte zu Jahresbeginn bundesweit für Aufsehen gesorgt. Hanke und Degelmann sind Kindertagen befreundet.

Hanke erzielte in 284 Bundesligaspielen 57 Treffer

Hanke hatte seine Profikarriere nach einem Gastspiel beim chinesischen Erstligisten Guizhou Renhe 2014 beendet. 57 Treffer hat Hanke in 284 Bundesligaspielen für den FC Schalke 04, VfL Wolfsburg, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg erzielt.

Hanke pendelt für die Trainingseinheiten und die Spiele von seinem derzeitigen Wohnort Neuss 110 Kilometer bis nach Hamm. „Wir kennen uns seit der F-Jugend“, bestätigte Degelmann. „Unsere Eltern sind eng befreundet und wir haben einige Jahre zusammen gespielt.“

Während es der Polizeibeamte beim SC Wiedenbrück später bis in die Regionalliga schaffte, startete Hanke richtig durch. Hanke ist nur 300 Meter Luftlinie vom TuS-Sportplatz entfernt aufgewachsen. Seine Eltern wohnen bis heute dort. Hier begann er einst auch mit dem Fußballspielen.

Dann begann sein rasanter Aufstieg bis in die Nationalmannschaft. Der sportliche Höhepunkt des Stürmers war die WM-Teilnahme 2006 in Deutschland, bei der er im Spiel um Platz 3 beim 3:1 gegen Portugal eingewechselt wurde.

Da Hanke auch noch für die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach spielt und beruflich mit seinem Lifestyle-Portal Tivela.com stark eingebunden ist, wird er nicht in jedem Spiel zum Einsatz kommen. Aber beim Auftakt gegen SW Wattenscheid ist er auf jeden Fall dabei und wird sicherlich für einen neuen Zuschauerrekord in Wiescherhöfen sorgen. Denn Hanke hat nie den Kontakt zu seinem Stammverein verloren. Dort sind sie mächtig stolz, dass der verlorene Sohn nun zurückgekehrt ist und in der Rückrunde mithelfen will, den Abstieg zu verhindern.

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