22.01.2018

Schalke

Warum Nabil Bentaleb aus dem Kader flog

Foto: Firo

Schalke-Profi Nabil Bentaleb stand im Heimspiel gegen Hannover 96 (1:1) nicht im Kader. Die Verantwortlichen sind mit dem Algerier nicht zufrieden.

Nach dem Spiel stampfte Nabil Bentaleb durch die Mixed Zone Richtung Ausgang – im Vorbeigehen versicherte der algerische Nationalspieler nur: Mit ihm sei alles in Ordnung. Bentaleb war nicht verletzt – aber auch nicht im 18-er Kader für das Spiel gegen Hannover 96.

Der Grund waren offenbar schlechte Trainingsleistungen, wie Manager Christian Heidel andeutete. Mit Verweis auf die zusätzlichen Optionen durch die Neuzugänge Marko Pjaca und Cedric Teuchert sagte Heidel: „Es wird immer wieder mal einer nicht im Kader sein, weil der Kader jetzt zwei Spieler größer ist.“ Die Entscheidung darüber trifft allein Trainer Domenico Tedesco, aber Heidel berichtete, was ihm in Sachen Bentaleb zu Ohren gekommen war: „Soweit ich es verstanden habe, ging es um eine Qualifikation übers Training, und das hat bei Nabil in der vergangenen Woche nicht so überragend ausgesehen.“

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Bentaleb hatte in der Winterpause nach seiner Verletzung wieder Anschluss gefunden und im Trainingslager gesagt, er werde beim ersten Rückrunden-Spiel in Leipzig „zu 200 Prozent“ bereit sein. In Leipzig war der 20-Millionen-Mann dann zwar im Kader, wurde aber nicht eingewechselt. Danach waren offenbar die Trainingsleistungen nicht mehr so stark wie zuvor.

In dieser Woche muss sich der Algerier nun also wieder neu aufdrängen, um für das Spiel am Samstag in Stuttgart nominiert zu werden. Wobei ein Platz im Kader vielleicht frei wird: Denn bei der Knieverletzung von Weston McKennie konnte Schalke bis zum Montagnachmittag noch keine Entwarnung geben. Der US-Nationalspieler war gegen Hannover nach seiner Einwechslung verletzt ausgeschieden und humpelte auf Krücken aus der Kabine. „Alles ist gut“, sagte er zwar im Vorbeigehen – aber weil der S04-Arzt die Schwere der Verletzung nicht gleich beurteilen konnte, wurden weitere Untersuchungen angesetzt.

Autor: Manfred Hendriock

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