20.01.2018

SC Wiedenbrück

Ex-RWE und RWO-Spieler stellen sich vor

Foto: Michael Ketzer

Die Überraschungsmannschaft der abgelaufenen Regionalliga-West-Hinrunde testet aktuell vier Spieler. Auch ehemalige Akteure von RWE und RWO empfehlen sich für einen Vertrag beim SC Wiedenbrück.

Die Ostwestfalen, die überraschenderweise auf Platz drei der Tabelle überwintern, nehmen Maximilian Müller (Borussia Mönchengladbach II), Michél Harrer (Wacker Nordhuasen II), Manuel Konaté Lueken (Alemannia Aachen) Karoj Sindi (zuletzt in Laos bei Nuol FC aktiv) unter die Lupe. "Wir schauen uns die Spieler genau an. Wir werden dann sehen, wer uns weiterhelfen könnte", sagt Wiedenbrücks Erfolgstrainer Björn Mehnert.

Müller ist ein 19-jähriger Stürmer, der ein Ur-Gladbacher ist. Bislang spielte er in seiner Karriere für keinen anderen Verein. Er durchlief alle Jugendmannschaften der Borussia und gehört seit dem Saisonbeginn dem Regionalliga-Kader der Fohlen an. Bislang wartet Müller noch auf sein Debüt in der 4. Liga.

Harrer, der aus Düsseldorf stammt und in der Jugend auch für die Fortuna spielte, ist ebenfalls ein Angreifer und geht aktuell für die Landesliga-Reserve des Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen auf Torejagd. In der Thüringen-Liga kommt er auf zehn Tore in 15 Einsätzen. Der 30-Jährige stand zwischen 2005 und 2010 auch bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag. Neben 38 Spielen (zwei Tore) in der U19 der Essener, absolvierte er auch 47 Partien (fünf Treffer) für die Senioren der Rot-Weissen. Über TuRU Düsseldorf, den FC Sylt, 1. FC Magdeburg und VfR Neumünster landete er im Sommer 2015 beim SV Wacker Nordhausen.

Der dritte Testspieler im Bunde ist Konaté Lueken. Der Rechtsverteidiger steht noch bis zum Ende der Saison in Aachen unter Vertrag, spielt aber bei Alemannia-Trainer Fuat Kilic eine untergeordnete Rolle. In der Hinrunde kam er in der Regionalliga in zwei Spielen auf eine Einsatzzeit von nur elf Minuten. Dabei wechselte der 22-jährige Konaté Lueken im vergangenen Sommer als Stammspieler des Absteigers Sportfreunde Siegen nach Aachen.

Karoj Sindi dürfte vielen Fans von Rot-Weiß Oberhausen noch ein Begriff sein. Der pfeilschnelle Flügelspieler stand in der Saison 2012/2013 bei den Kleeblättern unter Vertrag und wurde vom damaligen prominenten Trainer Mario Basler verpflichtet. In 20 Pflichtspielen für Oberhausens Regionalligamannschaft schoss er einen Treffer und bereitete zwei weitere vor.

Autor: Krystian Wozniak

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