20.01.2018

VfL Bochum

Rasiejewski freut sich über wertvolle Erkenntnisse

Foto: firo

Der VfL Bochum verliert den letzten Test vor dem Auftakt in die Zweitliga-Restrunde beim Regionalligisten Alemannia Aachen mit 0:1. Der Trainer möchte das Resultat nicht überbewerten.

Jens Rasiejewski, der VfL Bochum musste eine 0:1-Niederlage bei Alemannia Aachen hinnehmen. Überraschend war es, dass alle Stammspieler zu Hause geblieben sind. Warum haben Sie so entschieden?
Das hat mit der Belastungssteuerung zu tun. Wir spielen bereits am Dienstag in der Meisterschaft gegen den MSV Duisburg. Außerdem sollten in der Vorbereitung zur Rückrunde alle Jungs die gleiche Spielzeit erhalten.

Wie bewerten Sie die Pleite bei der Generalprobe?
Der Platz war sehr schwer zu bespielen und die Partie sehr zerfahren. Ich muss mir da erstmal meine Gedanken machen und mit etwas Abstand analysieren.

Hat sich jemand aufdrängen können?
Wir haben gegen einen Regionalligisten gespielt. Da muss man schon Abstriche machen, allein schon aufgrund der Motivationslage. Aber klar ist auch, dass jedes Spiel Erkenntnisse liefert - auch dieses.

Der Verdacht liegt nahe, dass alle Spieler, die gegen Aachen aufgelaufen sind, am Dienstag gegen den MSV Duisburg nicht spielen. Denken Sie, dass es deshalb ein Motivationsproblem gab?
So habe ich das nicht wahrgenommen. Regionalligisten sind auch sehr gut organisiert. Das hat man doch schon beim Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Arminia Bielefeld (2:0, d. Red.) gesehen. Das sind Spiele, die schwierig anzunehmen sind. Wir haben zu kompliziert gespielt, Aachen hat aus einer Chance direkt das Tor gemacht. Ein Sieg für uns wäre nicht unverdient gewesen.

Am Ende wurden gleich fünf U19-Akteure eingewechselt. War das Spiel danach vogelwild?
Nein, das würde ich nicht sagen. Wir hatten auch in der Schlussphase noch eine Vielzahl an Chancen. Unabhängig vom Resultat freue ich mich über die Erkenntnisse, die mir dieses Spiel gebracht hat.

Autor: aufgezeichnet in der Mixedzone

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