20.01.2018

VfL Bochum

B-Elf patzt im Test bei Alemannia Aachen

Foto: firo

Zweitligist VfL Bochum verlor den letzten Test beim Regionalligisten Alemannia Aachen mit 0:1. Zum Einsatz kam eine B-Elf der Bochumer.

Drei Tage vor dem ersten Punktespiel im Jahr 2018 absolvierte der VfL Bochum sein letztes Vorbereitungsspiel. Die 90 Minuten in Aachen endeten mit einer 0:1-Niederlage beim Regionalligisten Alemannia Aachen.

VfL-Trainer Jens Rasiejewski hatte, wie angekündigt, die Startelf von Hamburg zu Hause gelassen, auch den zweiten Torwart und Vitaly Janelt. Die 13 Spieler, die nicht in den Bus nach Aachen gestiegen waren, werden am Dienstag, wenn es gegen den MSV Duisburg wieder um Punkte geht, den Kern des Bochumer Aufgebots bilden. Es ging also am Tivoli um die Kaderplätze 14 bis 18.

Losilla ist im ersten VfL-Spiel des Jahres gesperrt

Die besten Chancen, am Dienstag dabei zu sein, dürften Patrick Fabian, Robert Tesche, Sidney Sam, Lukas Hinterseer und Dimitrios Diamantakos haben. Anthony Losilla ist bekanntlich für das erste Pflichtspiel des neuen Jahres gesperrt, und Danilo Soares fehlt weiterhin verletzt.

Die Bochumer B-Elf wirkte beim Regionalligisten etwas unsortiert in der Rückwärtsbewegung. Besonders Nico Rieble merkte man auf der linken Seite die mangelnde Spielpraxis an. Bereits in der fünften Minute hätte die Alemannia in Führung gehen können, doch Iias Azaouaghi köpfte freistehend über das VfL-Gehäuse.

Auf der Gegenseite fand Diamantakos‘ Kopfball nicht sein Ziel, und Hinterseers Schuss wurde geblockt. Die besseren Möglichkeiten hatte weiterhin der Regionalligist. Meik Kühnel stellte Kraft mit einem 18-Meter-Schuss auf die Probe; Kraft bestand. Und hatte Glück, dass Tobias Lippold zehn Minuten vor der Halbzeitpause am Außenpfosten scheiterte. Robert Tesche machte es ihm wenig später nach. Was den VfL- Fan, der seinem Unmut über die sehr dürftige Darbietung des Zweitligisten lautstark kundtat, nicht besänftigen konnte.

Jens Rasiejewski konnte nicht gefallen haben, was er zu sehen bekam und scheint dies auch geäußert zu haben. Jedenfalls war es nach dem Seitenwechsel vorbei mit der Lethargie bei den Bochumern. Nun war ansatzweise zu sehen, wer der Zweitligist ist. Jetzt bekam auch Aachens Schlussmann Mark Depta Arbeit, zum Beispiel nach Sams Freistoß und wenig später nach dem Abschluss des eingewechselten Ulrich Bapoh. Der Jungprofi war nach einer Stunde gemeinsam mit Jannik Bandowski und Vangelis Pavlidis gekommen. Pech hatte in dieser Phase Görkem Saglam mit einem Lattenknaller.

Dann brachte Rasiejewski die A-Junioren Fraundörfer, Ekincier, Aboagye, Limani und Wellershoff, das Geschehen spielte sich jetzt vorwiegend zwischen den Strafräumen ab. Trotzdem fiel noch ein Tor – durch einen gebürtigen Bochumer. Alexander Heinze köpfte nach einer Ecke zum 1:0 ein für die Alemannia – frenetisch bejubelt vom Großteil der 1150 Zuschauer.

Autor: Michael Eckardt

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