19.01.2018

Goretzka-Abschied

Schalke-Fans mit wütenden Reaktionen

Foto: firo

Leon Goretzka verlässt den FC Schalke 04 im Sommer 2018 und geht zum FC Bayern München. Was sagen die Schalke-Fans? Viele sind wütend.

Jetzt steht es also offiziell fest: Nationalspieler Leon Goretzka verlässt den FC Schalke 04 im Sommer 2018. Er wechselt ablösefrei zum FC Bayern München. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco sind enttäuscht. Und die Schalke-Fans?

Viele sind froh, dass nun zumindest für klare Verhältnisse gesorgt wurde. "Gott sei Dank ist das Theater vorbei, er ist sowieso zu verletzungsanfällig", schreibt etwa Bernd Weske auf der Facebook-Seite "WAZ auf Schalke". Schon seit Wochen hat es Spekulationen um einen Goretzka-Abgang zum FC Bayern gegeben.

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Allerdings gibt es natürlich auch viele wütende Stimmen, gerade weil der 22-Jährige zum Rekordmeister nach München wechselt. Nicht gerade der Lieblingsverein der Königsblauen. "Geh von mir aus nach Barcelona oder Real, aber doch nicht zu diesen arroganten Bayern", kommentiert Jonas Springmann auf der Facebook-Seite von Leon Goretzka. Und weiter: "Auf Schalke hättest Du zur Legende werden können und jetzt musst Du dir erst einmal Gedanken um Deinen Stammplatz machen." Peter Polomsky meint sogar: "Tedesco soll ihn die ganze Rückrunde auf der Bank schmoren lassen, keine Spielpraxis geben, dann ist die WM für ihn auch gestorben."

Viele S04-Anhänger können auch nicht verstehen, warum Goretzka sich zunächst die sportliche Entwicklung auf Schalke anschauen wollte, bevor er sich entscheidet - und jetzt, wo diese Entwicklung eigentlich positiv ist, trotzdem geht. "Verlogen bis zum Ende", erklärt Marcel Kohlmann dazu.

Pfiffe im Stadion?

Einige Anhänger kündigen bereits an, dass Goretzka im Stadion ausgepfiffen werden soll. Am Sonntag tritt der S04 gegen Hannover 96 an (18 Uhr), dann wird sich zeigen, wie die Anhänger reagieren.

Noch steht aber nicht fest, ob der Nationalspieler dann auch auf dem Rasen steht. Zuletzt war Goretzka verletzt. Deswegen meint Davoud Mansourie auch: "Es läuft auch ohne ihn. Finde es schlimmer, dass es keine Kohle für ihn gibt."

Autor: Marian Laske

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