08.12.2017

RL West

Viktoria Köln hat Trauma überwunden

Foto: Micha Korb

Lange hatte Viktoria Köln mit dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga zu kämpfen. Nun führt das Team von Trainer Marco Antwerpen wieder die Regionalliga an.

"Die Relegation hat uns zu schaffen gemacht", gibt Viktoria-Trainer Antwerpen offen zu. Nur an der Auswärtstor-Regelung scheiterten die Kölner nach der vergangenen Saison im Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga. Auch der Saisonstart verlief im Anschluss nicht optimal, nur vier Siege in zehn Partien konnte die Antwerpen-Elf sich erspielen.

Doch das ist nun vorbei, inzwischen sind die Kölner seit zehn Spielen ungeschlagen und haben sich die Tabellenspitze zurück erkämpft. "Es ist in Ordnung, wenn man am Anfang nicht direkt wieder voll da ist", kann der Trainer die Enttäuschung seiner Mannschaft nachvollziehen und ist daher auch mit der ersten Saisonhälfte zufrieden: "Natürlich überlegt man dann, wo man vielleicht Punkte hat liegen lassen, aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden."

Als nächster Gegner reist am Samstag (14 Uhr) der Tabellendritte SC Wiedenbrück zum Spitzenspiel in der Merheimer Heide an. "Ich denke kaum jemand hätte vor der Saison damit gerechnet, dass Wiedenbrück so weit oben stehen wird. Die spielen eine super Saison bisher", erkennt Antwerpen die Leistung der Wiedenbrücker an. Das Hinspiel konnten die Kölner mit 3:1 (2:1) für sich entscheiden. Am Samstag wird der Viktoria-Trainer allerdings auf einige seiner Spieler verzichten müssen: Hinter den Einsätzen von Timm Golley, André Wallenborn, Kevin Holzweiler, Tobias Müller und Sven Kreyer stehen Fragezeichen.

Autor: Linda Sonnenberg

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