18.10.2017

RWE - Kray

Zwei Rote im U19-Derby, Essen Spitzenreiter

Foto: Thorsten Tillmann

Die U19 von Rot-Weiss Essen hat in der Niederrheinliga durch ein ganz frühes Tor mit 1:0 (1:0) gegen den FC Kray gewonnen und die Tabellenführung übernommen.

Die erste Halbzeit begann furios. Rot-Weiss Essen ging bereits in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Yannick Debrah konnte eine flache Hereingabe von Nils da Costa Pereira im Tor unterbringen. Die Gäste vom FC Kray kamen nicht wirklich gut in die Partie, weil sie auch keine erkennbare Spielidee hatten. So lauerte die Mannschaft von Igor Denysiuk, der erst unter der Woche sein Amt angetreten hatte, vor allem auf die Fehler von Rot-Weiss. Zumeist vergeblich.

Anders die Hausherren: Immer wieder kam die Mannschaft von Trainer Damian Apfeld über die linke Außenbahn und suchte die schnellen Spieler. In der 24. Minute war RWE ganz nah dran am 2:0 als da Costa Pereira einen Freistoß knapp über die Latte schoss.

Dank der hart geführten Zweikämpfe hatte sich der FC Kray zum Ende der ersten Halbzeit den Respekt der Gastgeber verdient. Die Rot-Weissen gingen nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und ließen ihrem Gegner mehr Räume.

Nach dem Seitenwechsel kam der Tabellenachte vom FC Kray besser ins Spiel. Durch hohe Laufbereitschaft und Teamgeist versuchten die Essener zum Ausgleich zu kommen. Die beste Gelegenheit dazu hatte Lauen Rasul in der 64. Spielminute, aber Stefan Jaschin konnte parieren.

Das sollte dann auch die letzte Aktion des Keepers werden. Vor einem Eckball für Kray gingen sich RWE-Keeper Stefan Jaschin und Kray-Akteur Yasin Hakan Ucan gegenseitig an den Kragen. Der Schiedsrichter griff konsequent durch und schickte beide Spieler direkt unter die Dusche.

Kray drängte daraufhin bis zur letzten Minute auf den Ausgleich, aber das letzte Quäntchen Glück fehlte. Rot-Weiss Essen ließ, zur Unzufriedenheit von Trainer Damian Apfeld, mehrere Kontersituationen liegen. Der Wille der Krayer war über 90 Minuten spürbar, aber zu einem Punktgewinn hat es am Ende nicht gereicht.

Autor: Simon Röse

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