12.08.2017

BVB-Noten

Aubameyang schon wieder in Torlaune

Foto: firo

Mit 4:0 besiegte der BVB den Sechstligisten Rielasingen Arlen. Während Aubameyang schon wieder traf, enttäuschte der Dembélé-Vertreter.

Die Noten der Dortmunder in der Übersicht:

Roman Bürki (2): Hatte durchaus überraschenderweise einige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Reagierte stark gegen Bergers Flachschuss (27.), außerdem aufmerksam bei langen Bällen – und musste immer wieder bei Fernschüssen eingreifen (46., 50. (53.)

Lukasz Piszczek (3-): Hätte um ein Haar das frühe 1:0 vorbereitet, als seine Flanke genau bei Aubameyang landete (2.). Defensiv nicht immer sicher, leitete mit Ballverlust eine Chance für den Außenseiter ein (56.).

Sokratis (3): Hatte seine beste Szene, als er sich zwei Gegenspielern gegenüber sah, den Querpass von Niedhardt auf den völlig freien Stark aber abfing (53.). Ansonsten war auch er daran beteiligt, dass der Gegner einige Räume mehr bekam, als ein Sechstligist bekomme sollte.

Marc Bartra (3): Holte erst per Fernschuss eine Ecke raus und drückte wenig später Bestes Hereingabe über die Linie (12.). Das war gut. Weniger gut: Bei einem Konter der Gastgeber verlor er den Defensivzweikampf, das brachte Rielasingen-Arlen seine beste Torchance (27.). Wenig später sorgte er mit einem Fehlpass für einen Hauch von Gefahr.

Jan-Niklas Beste (2-): Couragierter Auftritt des 18-jährigen Linksverteidigers, der immer wieder nach vorne stürmte. Das zahlte sich schon in der 12. Minute aus, als er auf der rechten Seite einen langen Ball mitnahm und Bartra präzise das 1:0 auflegte (12.). Hin und wieder fehlte defensiv die Gedankenschnelligkeit.

Nuri Sahin (3-): Organisierte das Spiel mit umsichtigen Pässen, konnte aber zu selten Tempo in die Spielzüge bringen. Bei den Kontern der Gäste zudem nicht immer auf der Höhe.

Mahmoud Dahoud (4): Sorgte mit einigen Fernschüssen für Gefahr, bereitete zudem per Kopf eine Großchance (15.) und mit feinem Steilpass das 3:0 für Aubameyang vor (55.). Leistete sich aber viel zu viele Ungenauigkeiten, sein Fehlpass führte zur besten Chance der Gastgeber (27.). Sein Auftritt hatte einen Hauch von Arroganz.

Gonzalo Castro (3-): Viel am Ball, selten aber sorgte er gegen den dicht gestaffelten Außenseiter für wirkliche Gefahr. Gut allerdings im Gegenpressing.

Maximilian Philipp (3): Sorgte auf rechts für deutlich mehr Gefahr als Schürrle auf der anderen Seite, mehrfach aus der Distanz gefährlich. Holte zudem den Foulelfmeter zum 2:0 heraus, als er Torhüter Dennis Klose umdribbelte und zu Fall gebracht wurde (40.).

Pierre-Emerick Aubameyang (1-): Ließ zunächst sehr gute Gelegenheiten per Kopf (2.) und Fuß (15.) liegen. Ging weite Wege, verfing sich dabei zunächst immer wieder im dichten Abwehrnetz der Gastgeber. Legte aber wunderbar mit der Hacke für Philipp aus, der den Elfmeter herausholte. Und den verwandelte Aubameyang souverän (41.). Hatte Pech, als Klose seinen Kopfball glänzend parierte (51.), überlupfte ihn dafür wenig später zum 3:0 (55.). Und nach einem abgefälschten Dahoud-Schuss setzte er sich gut durch und schob zum 4:0 ein (80.).

André Schürrle (4-): Wollte sich in Abwesenheit des suspendierten Dembélé aufdrängen, was aber bei allem Eifer kaum gelang. Hatte Pech, als Torhüter Klose seine Flanke an den Pfosten patschte (56.), insgesamt aber ein schwacher Auftritt.

Autor: Sebastian Weßling

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