03.06.2017

Viktoria Köln

Drei Neue kommen, neun Spieler gehen

Foto: Tillmann

Zwei Tage nach dem verpassten Drittliga-Aufstieg sind die Verantwortlichen des FC Viktoria Köln immer noch sehr enttäuscht. Doch das Leben muss auch in Köln-Höhenberg weiter gehen.

Während sich das Trainerteam und die Spieler in den Urlaub verabschiedet haben, arbeiten Stephan Küsters (Sportlicher Leiter) und Franz Wunderlich (Sportvorstand) bereits an der kommenden Saison. Drei neue Spieler hat die Viktoria bereits verpflichtet.

Große Konkurrenz für Philipp Kühn

Von Fortuna Düsseldorf II wechseln Hendrik Lohmar und Leander Goralski zum amtierenden Regionalliga-West-Meister. "Das sind junge Spieler, die heiß auf mehr sind. Sie passen hervorragend in unser Anforderungsprofil. An den Jungs waren auch einige Drittligisten dran. Wir freuen uns, dass sie sich für uns entschieden haben", erklärt Wunderlich. Dasselbe dürfte für Torwart Sebastian Patzler gelten. Der 1,90-Meter-Riese kommt vom TuS Koblenz. In 36 Pflichtspielen kassierte der 26-Jährige nur 39 Gegentore und hielt seinen Kasten elfmal sauber. "Er gehört zu den besten Keepern der Regionalliga Südwest", sagt Wunderlich. Viktorias etatmäßige Nummer eins Philipp Kühn wurde nach dem 2:3 im Hinspiel gegen Jena aus dem Tor genommen und im Rückspiel durch Alexander Monath ersetzt. Nach RS-Informationen kommt Patzler als Nummer eins nach Köln. Laut Wunderlich sollen drei bis vier Verstärkungen noch folgen.

Derweil werden Fatih Candan (TSV Steinbach), Andrejs Ciganiks (FC Schalke 04 II), Tim Jerat, Michael Lejan, Markus Brzenska (alle Karriereende) sowie Alexander Monath, Marco Fiore, Mehdi Reichert und Nico Pellatz (alle Ziel unbekannt) den Verein verlassen. Einzig Brzenska bleibt: Als Co-Trainer. Da der aktuelle Antwerpen Assistent Claus Costa zu Bayer Leverkusen wechselt.

Die Viktoria wird auch in der kommenden Saison angreifen. Wunderlich: "Auf dem Bankett nach dem Jena-Spiel hat unser Chef Franz-Josef Wernze das Wort ergriffen und eine emotionale Rede gehalten. Wir waren alle davon angetan und haben, wie Wernze auch, das Jetzt-erst-Recht-Gefühl gespürt. Wir wollen wieder Meister werden!"

Autor: Krystian Wozniak

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