"Daran denken wir noch gar nicht", muss auch ASC-Trainer Adrian Alipour noch zugeben. Zwar sei er stolz darauf, dass seine Mannschaft im Finale stünde, allerdings habe die Liga aktuell noch Priorität. Dort müssen die Dortmunder weiter zittern. Zwar steht das Alipour-Team vor dem letzten Spieltag noch auf dem Spitzenplatz, allerdings können die Dortmunder auch anders als die direkten Konkurrenten SV Lippstadt und 1. FC Kaan-Marienborn, nicht mehr in die Abschlusstabelle eingreifen, da sie am kommenden Wochenende spielfrei haben. "Es ist sehr schade, dass wir so inaktiv sein müssen, aber zu ändern ist so oder so nicht", sagt Alipour.
Und auch die Personllage ist vor dem Duell gegen den Tabellenführer der Landesliga 3 Westfalen (Mittwoch, 18.30 Uhr, Sportplatz Schüren) nicht klar: "Uns fehlen mit Nico Wolters, Maximilian Podehl und Jan-Patrick Friedrich gleich drei Leistungsträger. Und die restlichen Jungs sind von der Saison auch sehr geschafft", möchte Alipour sich noch nicht festlegen, mit welcher Mannschaft er antreten wird. Denn auch die zweite Mannschaft des ASC befindet sich aktuell noch im Aufstiegsrennen der Kreisliga B und muss dort am kommenden Wochenende die Tabellenführung behaupten. "Erst einmal haben wir am Dienstag noch eine lockere Trainingseinheit und dann schauen wir weiter", ist Alipour noch immer in Gedanken mehr beim letzten Spieltag der Regionalliga, als beim Pokalfinale.
Auch, wenn die Dortmunder nicht mehr in das Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga eingreifen können, gönnt der ASC-Trainer auch den restlichen Mannschaften nichts Schlechtes: "Ich denke, dass der SV Lippstadt und Kaan-Marienborn den Aufstieg ebenso verdient haben, wie wir. Ich möchte auch keinem etwas Negatives wünschen. Hätten wir in der Schlussphase etwas konsequenter gespielt und beispielsweise auch die Punkte gegen Schalke II geholt, wären wir jetzt schon durch. So müssen wir zittern."
"Ich denke, dass der SV Lippstadt und Kaan-Marienborn den Aufstieg ebenso verdient haben, wie wir.
Adrian Alipour
An einem Lob soll es trotzdem nicht fehlen, wie der 39-Jährige betont: "Die Mannschaft hat in der Saison richtig Bambule gemacht. Das war toll zu sehen und die Tabellenführung in der Oberliga kommt ja auch nicht von ungefähr. Die haben wir uns erarbeitet." Nun bleibt den Dortmundern allerdings nur noch die Rolle der Zuschauer und das Hoffen, dass am letzten Spieltag die Verfolger SV Lippstadt und Kaan-Marienborn noch einmal patzen.